Häufige Fragen und die Antworten (FAQs)

Die Oberfrankenstiftung fördert Investitionen und Projekte von überregionaler bzw. gesamtoberfränkischer Bedeutung in den Bereichen "Soziales", "Kunst und Kultur", "Denkmalpflege" sowie "Wissenschaft und Forschung".

Anträge können von Körperschaften des öffentlichen Rechts, gemeinnützigen Einrichtungen und (nur im Bereich der Denkmalpflege) von Privatpersonen gestellt werden.

Zu einem Antrag gehören

  • Antragsformblatt (PDF-Dokument oder WORD-Dokument)
  • kurze Projektbeschreibung (max. 2 Seiten)
  • Kostengliederung
  • Finanzierungsplan
  • evtl. Gemeinnützigkeitsbescheinigung des Finanzamtes
  • Fotodokumentation (bei Denkmälern)

Nein; allerdings dürfen bereits begonnene Maßnahmen nicht mehr gefördert werden.

Der Wirkungsbereich ist ausschließlich der Bereich des Regierungsbezirkes Oberfranken.

Über die Höhe der Förderung entscheidet der Stiftungsrat der Oberfrankenstiftung. Sie beträgt im Bereich "Denkmalpflege" max. 20% des sog. "denkmalpflegerischen Mehraufwands".

Das Bayer. Landesamt für Denkmalpflege (Schloss Seehof, 96117 Memmelsdorf) setzt den "denkmalpflegerischen Mehraufwand" auf der Grundlage der Kostenberechnung für die geplante Maßnahme fest.

  • Prüfung durch die Stiftungsverwaltung (Förderfähigkeit des Projektes und Vollständigkeit der Unterlagen)
  • Erfassung in der Datenbank
  • Versand der Eingangsbestätigung ggf. mit Anforderung fehlender Unterlagen oder Genehmigung des vorzeitigen Beginns
  • Einholen von Fachgutachten

Sobald alle erforderlichen Unterlagen/Angaben vorliegen, wird der Antrag für eine Sitzung des Stiftungsrates (4 - 6 pro Jahr) vorgemerkt. Der Stiftungsrat der Oberfrankenstiftung behandelt die entscheidungsreifen Anträge in der Regel nach Antragseingang.

Im Anschluss an die Sitzungen werden Sie jeweils schriftlich über die Entscheidung informiert.

Die Auszahlung des bewilligten Zuschusses erfolgt nach Kostenanfall in zwei Teilabschlägen innerhalb des Bewilligungszeitraumes. Grundlage für die Zahlungen sind

  • die bereits entstandenen Kosten und
  • der im Bewilligungsbescheid festgelegte Fördersatz.

Die Schlusszahlung erfolgt nach Vorlage des Verwendungsnachweises.

Bei Zuschüssen von weniger als 5.000 € wird der gesamte Betrag erst nach der vollständigen Abrechnung ausgezahlt.

Die Abrechnung nach Abschluss der Maßnahme erfolgt mit dem Formblatt "Verwendungsnachweis". Soweit andere öffentliche Zuschussgeber beteiligt sind, wird deren Prüfungsvermerk übernommen; ansonsten prüft die Oberfrankenstiftung den Verwendungsnachweis selbst (Kopien der Rechnungen sind ausreichend).

Die Mittel müssen innerhalb des Bewilligungszeitraumes (siehe Bescheid) abgerufen werden. In besonderen Ausnahmefällen kann eine Verlängerung schriftlich beantragt werden.

Oberfrankenstiftung | Friedrichstraße 4 | 95444 Bayreuth
Telefon: 0921/507206-3 | E-Mail: info@oberfrankenstiftung.de